🚢 Fähren von Italien nach Griechenland – live vergleichen
✓ 6 Reedereien✓ Echtzeit-Preise✓ Auto & Wohnmobil

Griechenland mit dem Auto: Ein 2-Wochen-Roadtrip ab der Fähre

Die Fähre setzt dich in Griechenland ab – mit vollem Tank und einer offenen Straße vor dir. So holst du aus 14 Tagen das Maximum heraus – vom dramatischen Nordwesten bis in den antiken Süden.

Reise auf einen Blick

Dauer
14 Tage / 13 Nächte
Beste Monate
Mai–Juni, September–Oktober (August-Hitze meiden)
Empfohlene Fähre
Ancona oder Bari → Igoumenitsa / Patras
Fahrzeug
Jedes Auto; Wohnmobil bietet zusätzliche Freiheit
Gesamtfahrstrecke
~1.400–1.800 km je nach Umwegen
Mautstraßen
Griechenland hat mautpflichtige Autobahnen; ca. 30–50 € für die gesamte Reise einplanen

Schritt eins: Anreise mit der Fähre

Ein Roadtrip nach Griechenland beginnt lange bevor du griechischen Boden betrittst. Die Adriaüberfahrt ist selbst Teil des Abenteuers – eine Nachtreise, die dich in einem anderen Land aufwachen lässt, ohne einen Tag mit Fahrt durch den Balkan zu verlieren.

Wenn du in den Nordwesten Griechenlands willst (Epirus, Meteora, die Zagori-Bergdörfer), steige in Igoumenitsa aus – von Ancona in rund 15 Stunden erreichbar oder von Bari in nur 8–9 Stunden. Wenn der Peloponnes, Athen oder die Ägäis dein erstes Ziel ist, bleib an Bord bis Patras, etwa weitere 5 Stunden entlang der griechischen Küste nach Süden.

Aktuelle Preise und Abfahrtszeiten für beide Häfen kannst du auf unseren Routenseiten für Ancona–Patras und Bari–Igoumenitsa vergleichen. Bei einer zweiwöchigen Reise lohnt es sich zu prüfen, ob du über einen Hafen ein- und über den anderen ausreist – manche Reisenden nehmen die Fähre über Igoumenitsa hin, fahren in die südliche Runde und kehren über Patras zurück (oder umgekehrt).

Überfahrts-Tipp: mit Plan ankommen

Griechische Straßen abseits des Autobahnnetzes können eng und kurvenreich sein. Lade Offline-Karten herunter, bevor du an Bord gehst – das Handysignal auf dem Fahrzeugdeck ist schwach, und du willst die Navigation parat haben, sobald du die Rampe hinunterfährst.

Nordroute: Igoumenitsa → Meteora → Zagori

Wenn du morgens in Igoumenitsa anlegst, kannst du bis zum Mittag in den Bergen sein. Die Straße Richtung Nordosten durch Ioannina nach Meteora dauert etwa 3,5 Stunden und führt durch einige der unbekanntesten Landschaften Griechenlands – breite Flussebenen, bewaldete Schluchten und die lebhafte Universitätsstadt Ioannina am Ufer des Pamvotis-Sees.

Meteora ist schlicht atemberaubend: ein Cluster byzantinischer Klöster, die auf fast senkrechten Felsnadeln über der Stadt Kalambaka thronen. Plane mindestens zwei volle Tage hier ein. Komme am späten Nachmittag an, um das Goldlicht einzufangen, besuche die geöffneten Klöster morgens vor den Bustouren und bleibe für einen Sonnenuntergang vom Kamm über Kalambaka.

Von Meteora aus fahre westlich in die Zagori-Region zurück – eine Gemeinschaft von 46 Steindörfern, die sich in die Pindos-Berge schmiegen. Das ist Griechenland abseits der ausgetretenen Pfade: Alte Kopfsteinpflasterpfade verbinden die Dörfer, die Vikos-Schlucht (eine der tiefsten der Welt) durchschneidet die Region, und du kannst wandern, in kalten Quellen schwimmen und echtes Bergessen in familiengeführten Tavernen genießen. Übernachte zwei bis drei Nächte in Papigo, Monodendri oder Tsepelovo.

Südroute: Patras → Peloponnes → Athen

Die Ankunft in Patras bringt dich an das Tor zum Peloponnes – einer Halbinsel, die auf fast jedem Quadratkilometer mehr antike Geschichte birgt als fast jede andere Region Europas. Die Fahrt von Patras die Küste entlang nach Süden oder landeinwärts über Tripoli öffnet eine Welt mykenischer Ruinen, venezianischer Festungen und byzantinischer Städte.

Olympia, der Austragungsort der ursprünglichen Olympischen Spiele, liegt etwa 1,5 Stunden südöstlich von Patras. Plane einen vollen Vormittag ein – die archäologische Stätte ist weitläufig und lohnend, und das Museum beherbergt die beeindruckenden Giebelplastiken des Zeustempels. Von Olympia aus fahre südlich und östlich Richtung Nafplio, wohl der schönsten Kleinstadt Griechenlands: neoklassische Architektur, eine venezianische Festung auf einem felsigen Vorgebirge und ausgezeichnete Restaurants am Wasser. Plane zwei Übernachtungen ein.

Weiter nach Mykene (allein schon das Löwentor ist den Stopp wert) und dann nordwärts nach Athen für die letzten Tage. Drei Tage in Athen sind ideal – die Akropolis, das Nationale Archäologische Museum, der Flohmarkt in Monastiraki und Sundowner-Drinks in Anafiotika füllen die Zeit angenehm.

Peloponnes-Tipp

Die Küstenstraße durch die Mani-Halbinsel (den mittleren „Finger" des Peloponnes) ist spektakulär, aber langsam. Wer Zeit hat: Es ist eine der dramatischsten Fahrten in ganz Griechenland – Türme, wilde Küste und winzige Kapellen, die in den Fels gehauen sind.

14-Tage-Reiseprogramm (via Igoumenitsa → Vollrundfahrt)

Dieses Programm tritt in Igoumenitsa in Griechenland ein, schwenkt nördlich zu Meteora und Zagori, fährt dann südlich durch den Peloponnes und endet in Athen – von wo aus du nach Hause fliegen oder mit der Fähre zurück in deinen gewählten italienischen Hafen fahren kannst.

  • Tag 1: Ankunft Igoumenitsa mit der Fähre → Fahrt nach Ioannina (1,5 Std.), Erkundung der Seeinsel und des alten Basars.
  • Tag 2: Ioannina → Kalambaka (2 Std.). Nachmittagsspaziergang unterhalb der Meteora-Felsen.
  • Tag 3: Meteora-Klöster – 2–3 früh besuchen, Nachmittagswanderung auf dem Kammpfad.
  • Tag 4: Meteora → Zagori (2,5 Std.). Einquartieren in einer Steinhaus-Unterkunft im Bergdorf.
  • Tag 5: Zagori – Teilwanderung durch die Vikos-Schlucht oder Spaziergang über die Steinbrücke bei Kipi.
  • Tag 6: Zagori → Preveza-Küste → Messolonghi → Patras (3 Std. gesamt). Übernachtung in Patras.
  • Tag 7: Patras → Olympia (1,5 Std.). Besuch der archäologischen Stätte und des Museums, Übernachtung in der Nähe von Olympia.
  • Tag 8: Fahrt südlich durch Kyparissia Richtung Kalamata. Schwimmen am Strand von Voidokilia.
  • Tag 9: Kalamata → Mani-Halbinsel Küstenfahrt → Übernachtung im Sparta-Gebiet.
  • Tag 10: Sparta → Mystras (byzantinische Geisterstadt) → Nafplio (2 Std.).
  • Tag 11: Nafplio – Palamidi-Festung, Altstadt, Bootsausflug zur Insel Bourtzi.
  • Tag 12: Nafplio → Mykene (45 Min.) → Epidauros (45 Min.) → Athen (1,5 Std.).
  • Tag 13: Athen – Akropolis, Akropolis-Museum, Monastiraki.
  • Tag 14: Athen – Nationales Archäologisches Museum, Anafiotika-Viertel, Abendflug oder Nachtfähre weiter.

Praktische Tipps für deinen Griechenland-Roadtrip

  • Maut: Griechische Autobahnen haben elektronische Maut. An den meisten Mautstationen gibt es Bargeldspuren, aber Münzen bereithalten beschleunigt die Abfertigung. Pro Autobahnabschnitt ca. 3–5 € einplanen.
  • Benzin: Tankstellen sind auf Hauptstrecken häufig, in Berggebieten aber selten. Vor der Fahrt in die Zagori-Region oder die Mani tanken.
  • Bargeld: Griechenland wird zunehmend kartenfreundlich, aber kleinere Tavernen, Dorftransports und archäologische Stätten bevorzugen oder verlangen manchmal Bargeld. 50–100 € in der Tasche sind ein sinnvoller Startpuffer.
  • Wohnmobilreisende: Wildes Campen ist in Griechenland technisch nicht erlaubt, aber spezielle Wohnmobil-Stellplätze (Stelplatz-ähnlich) nehmen zu, besonders in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten. Unser Camper-Guide enthält mehr Details.
  • Hitze im August: Sommertemperaturen im griechischen Inland überschreiten regelmäßig 38 °C. Besichtigungen sind am besten vor 11 Uhr und nach 17 Uhr. Mai–Juni und September–Oktober sind deutlich angenehmer.
  • Mobile Daten: Griechische SIM-Karten sind günstig und einfach am Fährhafen oder in jedem Supermarkt erhältlich. EU-Roaming gilt für EU-Bürger, aber die Datengeschwindigkeiten mit lokalen SIM-Karten sind besser.

Starte deinen Roadtrip mit der richtigen Fähre

Aktuelle Preise von Ancona, Bari und Brindisi vergleichen – mit Auto oder Wohnmobil inklusive.

Aktuelle Preise suchen    Ancona → Patras Route
⛴ Preise vergleichen